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Alkibiades II
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Alkibiades II (altgriechisch áŒÎ»ÎșÎčÎČÎčÎŹÎŽÎ·Ï ÎŽÎ”ÏÏΔÏÎżÏ AlkibiĂĄdÄs deĂșteros, deutsch âZweiter Alkibiadesâ oder âKleiner Alkibiadesâ, lateinisch Alcibiades minor) ist ein antiker literarischer Dialog in altgriechischer Sprache, der angeblich von Platon stammt, aber heute in der Forschung als unecht gilt. Die schon in der Antike verwendete Bezeichnung âZweiter Alkibiadesâ dient der Unterscheidung vom Alkibiades I, dem âErstenâ oder âGroĂenâ Alkibiades, einem ebenfalls Platon zugeschriebenen, möglicherweise authentischen Dialog.
Wiedergegeben wird ein fiktives GesprĂ€ch zwischen dem Philosophen Sokrates und dem noch jungen Alkibiades, der spĂ€ter als Politiker und Feldherr berĂŒhmt wurde und sehr umstritten war. Die beiden GesprĂ€chspartner erörtern die Problematik des Gebets aus philosophischer Sicht. Den Ausgangspunkt bildet die Frage, wie man richtig betet. Sokrates ĂŒberzeugt Alkibiades davon, dass nur derjenige, der weiĂ, was fĂŒr ihn gut ist, auf sinnvolle Weise etwas von den Göttern erbitten kann. Demnach setzt vernĂŒnftiges Beten philosophische Reflexion ĂŒber das Gute voraus.
Contents
âą Inhalt
âą Rezeption
âą Literatur
âą Weblinks
âą Anmerkungen
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Inhalt
Der junge Alkibiades, der wohl noch ein Knabe ist, will sich in einen Tempel begeben, um zu beten. Unterwegs trifft er auf Sokrates, der seine Absicht erkennt, denn Alkibiades trĂ€gt einen Kranz und Opfergaben. Sokrates spricht ihn an und verwickelt ihn in ein GesprĂ€ch ĂŒber das Beten. Es stellt sich heraus, dass sich Alkibiades ĂŒber sein Vorhaben keine Gedanken gemacht hat. Sokrates weist darauf hin, dass zwar manchmal den Menschen das Erbetene von den Göttern gewĂ€hrt werde, doch die ErfĂŒllung eines unbedacht geĂ€uĂerten Wunsches sich spĂ€ter als Ursache schweren Unheils erweisen könne. Als Beispiel nennt Sokrates ein Bittgebet des mythischen Königs Oidipus, mit dem dieser schlimme Folgen fĂŒr sein Geschlecht und seine Heimat herbeifĂŒhrte. Oidipus verfluchte der Sage zufolge aus Zorn seine beiden Söhne Polyneikes und Eteokles und bat die Götter, dafĂŒr zu sorgen, dass die beiden eines Tages das vĂ€terliche Erbe mit dem Schwert teilen wĂŒrden. Die Bitte ging in ErfĂŒllung; der Machtkampf zwischen Polyneikes und Eteokles fĂŒhrte zum Krieg, es kam zum Zug der Sieben gegen Theben und die beiden verfeindeten BrĂŒder fielen im Zweikampf, der eine von der Hand des anderen.cite-ref-2[2] Alkibiades hĂ€lt das Beispiel fĂŒr untauglich; er wendet ein, Oidipus sei, als er sich mit dem verhĂ€ngnisvollen Gebet an die Götter wandte, wahnsinnig gewesen und niemand, der bei Verstand sei, werde jemals so beten. Daraus entspinnt sich eine Diskussion ĂŒber Vernunft (phrĂłnÄsis), Unvernunft und Wahnsinn. Sokrates bestimmt den Wahnsinn als eine der verschiedenen Arten der Unvernunft. Von den anderen Arten unterscheide er sich nur durch das besondere AusmaĂ der Unvernunft, das bei einem Wahnsinnigen gegeben sei. Als unvernĂŒnftig definiert Sokrates diejenigen, die nicht wissen, was man tun und reden soll, und dann aus Unkenntnis Fehler begehen. Zu ihnen gehören auch die Beter, die nicht wissen, was fĂŒr sie gut ist, und daher um etwas bitten, was ihnen in Wirklichkeit schadet.cite-ref-3[3]
Sokrates fĂŒhrt Beispiele fĂŒr unbedachtes WĂŒnschen an. So erstrebt etwa jemand eine Machtstellung, doch wenn er sie erlangt hat, fĂ€llt er Nachstellungen von Gegnern zum Opfer, wird verbannt oder gar umgebracht. Ein anderer wĂŒnscht sich Kinder, doch wenn er sie hat, erweisen sie sich als ungeraten oder er verliert sie und verbringt dann sein ganzes restliches Leben in Kummer. Mancher verwĂŒnscht das, was er sich frĂŒher leidenschaftlich gewĂŒnscht hat. Im weiteren Verlauf des Dialogs stellt sich heraus, dass das Wissen nicht notwendigerweise gut und Unwissenheit nicht an sich schlecht ist. Wenn jemand aus Unvernunft eine schĂ€dliche Tat plant, beispielsweise einen Mord, aber ein Irrtum ĂŒber die vor Ort bestehenden Gegebenheiten ihn an der AusfĂŒhrung hindert, so ist dieser Irrtum einer richtigen EinschĂ€tzung der gegebenen VerhĂ€ltnisse vorzuziehen.cite-ref-4[4]
Daraus ergibt sich die Folgerung, dass Wissen ĂŒber einzelne Sachverhalte meist eher schadet als nĂŒtzt, wenn es nicht mit der Kenntnis dessen, was das Beste ist, verbunden ist. Alle anderen Kenntnisse sind gewöhnlich ohne die Kenntnis des Besten wertlos, denn sie allein liefert das Kriterium fĂŒr eine korrekte Unterscheidung zwischen WĂŒnschenswertem und SchĂ€dlichem und damit fĂŒr vernĂŒnftige Entscheidungen.cite-ref-5[5]
SchlieĂlich fĂŒhrt die Diskussion zu dem Ergebnis, dass man die Götter nicht um die ErfĂŒllung bestimmter WĂŒnsche bitten soll, wenn man die Konsequenzen des Erhofften nicht ĂŒberblickt. Als sinnlos erweisen sich auch Versuche, die Götter durch Darbringung von Opfern gnĂ€dig zu stimmen und sie so zu bestechen. Vielmehr soll ein Unwissender nach Sokratesâ Ăberzeugung nur allgemein das Gute erbitten.cite-ref-6[6] Er soll sich nicht anmaĂen bestimmen zu können, was konkret im Einzelfall fĂŒr ihn gut ist. Alkibiades sieht das ein und beschlieĂt, sein geplantes Gebet und Opfer zu verschieben; erst will er Belehrung erlangen, um sich von seiner Unwissenheit zu befreien. Sokrates lĂ€sst durchblicken, dass er selbst hierfĂŒr der rechte Lehrer sei, doch Alkibiades geht nicht darauf ein. Immerhin setzt Alkibiades zum Dank fĂŒr den guten Rat Sokrates den Kranz auf, den er hatte in den Tempel bringen wollen. Sokrates, der eine homoerotische Zuneigung zu dem schönen Alkibiades empfindet, nimmt die Gabe gern an.cite-ref-7[7]
Verfasser, Entstehungszeit und Quellen
In der modernen Forschung hat sich schon im 19. Jahrhundert die seither herrschende Ăberzeugung durchgesetzt, dass der Alkibiades II nicht von Platon verfasst worden ist, sondern von einem unbekannten Schriftsteller, der den Stil der Dialoge Platons imitierte.cite-ref-8[8] Gegen die Echtheit werden sprachliche Ăberlegungen und literarische MĂ€ngel angefĂŒhrt sowie der Umstand, dass der Autor sich am Vorbild des Dialogs Alkibiades I orientierte und aus anderen, sicher echten Dialogen Platons Material ĂŒbernahm, wobei er nicht immer auf den Zusammenhang achtete.cite-ref-9[9]
Wer tatsĂ€chlich den Dialog Alkibiades II verfasst hat und wann dies geschah, ist nicht zuverlĂ€ssig zu ermitteln. Die DatierungsansĂ€tze schwanken zwischen der Zeit von Platons LehrtĂ€tigkeit (um 387 v. Chr. bis 348/347 v. Chr.) und etwa der Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. Es ist davon auszugehen, dass der Verfasser der Platonischen Akademie angehörte. Eine zuerst von Ernst Bickel 1904 geĂ€uĂerte Vermutung lautet, es handle sich wohl um einen Akademiker, der zur Zeit des Scholarchen (Schuloberhaupts) Arkesilaos (â 241/240 v. Chr.) lebte, also in der Anfangsphase der mit Arkesilaos beginnenden Epoche der âJĂŒngeren Akademieâ.cite-ref-10[10] Harold Tarrant spekulierte davon ausgehend weiter, dass der Platoniker Krantor von Soloi das Werk verfasst und sein SchĂŒler Arkesilaos es ĂŒberarbeitet habe.cite-ref-11[11] Das Merkmal dieser Epoche und der JĂŒngeren Akademie insgesamt ist der akademische Skeptizismus, ein grundsĂ€tzlicher Zweifel an der FĂ€higkeit des Verstandes, gesichertes Wissen hervorzubringen. Gegen diese Hypothese ist aber eingewendet worden, dass der Dialog keine erkenntnistheoretische Skepsis erkennen lĂ€sst; zwar wird angemaĂtes Scheinwissen verworfen, doch halten beide GesprĂ€chsteilnehmer ein gesichertes Wissen fĂŒr prinzipiell erreichbar.cite-ref-12[12]
Der Alternativhypothese zufolge ist der Autor unter den Angehörigen der âĂlteren Akademieâ zu suchen, wobei hinsichtlich der Frage der FrĂŒh- oder SpĂ€tdatierung die Ansichten auseinandergehen. Nach der Meinung von Aldo Magris fĂ€llt die Abfassung in die ersten Jahrzehnte des 3. Jahrhunderts v. Chr., die Zeit vor dem 268/264 beginnenden Scholarchat des Arkesilaos. Magris vermutet, dass Arkesilaos selbst den Dialog geschrieben hat, aber in einer frĂŒhen Phase seiner philosophischen Entwicklung, als er noch nicht die Leitung der Akademie innehatte und seinen spĂ€teren Skeptizismus noch nicht entwickelt hatte.cite-ref-13[13] Hubertus Neuhausen plĂ€diert fĂŒr das spĂ€te 4. oder das frĂŒhe 3. Jahrhundert.cite-ref-14[14] Andere Forscher befĂŒrworten frĂŒhere DatierungsansĂ€tze. Holger Thesleff meint, dass das Werk schon zu Platons Lebzeiten entstanden sein könnte, zieht aber auch eine mögliche Anspielung auf Alexander den GroĂen in Betracht, die fĂŒr Neuhausens Datierung spricht.cite-ref-15[15] Joachim Dalfen glaubt, dass der Alkibiades II und andere unechte Dialoge Arbeiten sind, mit deren Anfertigung Platon seine ersten SchĂŒler beauftragte. Mit dieser Hypothese erklĂ€rt Dalfen die NĂ€he dieser Werke zu Platons FrĂŒhschriften und das Fehlen von Elementen, die fĂŒr die spĂ€teren echten Dialoge typisch sind.cite-ref-16[16]
Der unbekannte Verfasser des Alkibiades II zitiert Homer und Euripides. Es ist vermutet worden, dass er auf stoische, kynische und peripatetische Lehrmeinungen reagiert und insbesondere heute unbekannte Darlegungen des Antisthenes rezipiert, doch lÀsst sich dies nicht eindeutig erkennen.cite-ref-17[17]
Rezeption
In der Tetralogienordnung, die wohl im 1. Jahrhundert v. Chr. eingefĂŒhrt wurde, gehört der Alkibiades II zur vierten Tetralogie. Der Doxograph Diogenes Laertios fĂŒhrte den Alkibiades II unter den echten Werken Platons an. Er zĂ€hlte ihn zu den âmaieutischenâ Dialogen und gab als Alternativtitel âĂber das Gebetâ an. Dabei berief er sich auf eine heute verlorene Schrift des Mittelplatonikers Thrasyllos.cite-ref-18[18] Allerdings gab es schon in der Antike Zweifel an der Echtheit des Werks; im spĂ€ten 2. Jahrhundert berichtete Athenaios, dass âmanche behauptetenâ, der Verfasser sei Xenophon. Dabei berief sich Athenaios auf Nikias von Nikaia, den Autor der heute verlorenen Philosophiegeschichte âDie Nachfolge der Philosophenâ.cite-ref-19[19]
In der arabischsprachigen Welt war der Alkibiades II im Mittelalter nicht ganz unbekannt; der Philosoph al-FÄrÄbÄ« verfasste eine Schrift ĂŒber die Philosophie Platons, in der er den Ertrag des Dialogs knapp zusammenfassend wiedergab.cite-ref-20[20]
Die handschriftliche Ăberlieferung setzt erst am Ende des 9. Jahrhunderts ein. Die Ă€lteste Handschrift ist der berĂŒhmte Codex Clarkianus, den Arethas von Caesarea 895 anfertigen lieĂ.
Der Humanist Marsilio Ficino hielt den Alkibiades II fĂŒr echt und ĂŒbersetzte ihn ins Lateinische. Die Ăbersetzung veröffentlichte er 1484 in Florenz in der Gesamtausgabe seiner lateinischen Platon-Ăbersetzungen. Die erste Ausgabe des griechischen Textes erschien 1513 bei Aldus Manutius in Venedig.
1699 veröffentlichte AndrĂ© Dacier eine französische Ăbersetzung von zehn unter Platons Namen ĂŒberlieferten Dialogen, darunter der Alkibiades II. Floyer Sydenham publizierte 1776 eine englische Ăbersetzung. Die erste Ăbertragung ins Deutsche erschien 1805 im zweiten Band der Platon-GesamtĂŒbersetzung von Friedrich Schleiermacher. In Russland fertigte der Philosoph Wladimir Solowjew eine russische Ăbersetzung an, die er 1899 in Moskau publizierte.
In der modernen Forschung hat der Alkibiades II lange relativ wenig Beachtung gefunden; im Blickfeld waren vor allem der Nachweis der Unechtheit und literarische UnzulĂ€nglichkeiten.cite-ref-21[21] Im 21. Jahrhundert hat jedoch das Interesse an den Pseudoplatonica (den unechten Platon zugeschriebenen Werken) zugenommen, und 2010 hat Hubertus Neuhausen eine grĂŒndliche Untersuchung des Alkibiades II veröffentlicht.cite-ref-22[22]
Ausgaben und Ăbersetzungen
âą Antonio Carlini (Hrsg.): Platone: Alcibiade, Alcibiade secondo, Ipparco, Rivali. Boringhieri, Torino 1964, S. 254â321 (kritische Ausgabe mit italienischer Ăbersetzung).
âą Joseph SouilhĂ© (Hrsg.): Platon: Ćuvres complĂštes, Bd. 13 Teil 2: Dialogues suspects. Les Belles Lettres, Paris 1930, S. 1â42 (kritische Ausgabe mit französischer Ăbersetzung).
âą Otto Apelt (Ăbersetzer): Platon: Alkibiades I/II. In: Otto Apelt (Hrsg.): Platon: SĂ€mtliche Dialoge, Bd. 3, Meiner, Hamburg 2004, ISBN 3-7873-1156-4 (Ăbersetzung mit Einleitung und ErlĂ€uterungen; Nachdruck der 3. Auflage, Leipzig 1937).
âą Franz Susemihl (Ăbersetzer): Alkibiades der Zweite. In: Erich Loewenthal (Hrsg.): Platon: SĂ€mtliche Werke in drei BĂ€nden, Bd. 2, unverĂ€nderter Nachdruck der 8., durchgesehenen Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-17918-8, S. 821â840 (nur Ăbersetzung).
Literatur
âą Michael Erler: Platon (Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, hrsg. von Hellmut Flashar, Bd. 2/2). Schwabe, Basel 2007, ISBN 978-3-7965-2237-6, S. 294â295, 665.
âą Aldo Magris: Der âZweite Alkibiadesâ, ein Wendepunkt in der Geschichte der Akademie. In: Grazer BeitrĂ€ge 18, 1992, S. 47â64.
âą Hubertus Neuhausen: Der Zweite Alkibiades. Untersuchungen zu einem pseudoplatonischen Dialog. De Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-11-020122-2.
âą Harold Tarrant: The second Alcibiades: a Platonist dialogue on prayer and on ignorance (Platonica minora, dubia et spuria. The unknown Plato: shorter, dubious, and spurious works in the Platonic corpus). Parmenides Publishing, Las Vegas 2023, ISBN 978-1-73353-578-6. â Rezension von J. J. Mulhern, Bryn Mawr Classical Review 2023.12.06.
Weblinks
âą Alkibiades II (griechischer Text nach der Ausgabe von John Burnet)
âą Alkibiades II (Memento vom 5. Mai 2015 im Internet Archive) (deutsche Ăbersetzung von Friedrich Schleiermacher)
âą Alkibiades II (englische Ăbersetzung von Walter Rangeley Maitland Lamb)
âą Alkibiades II (englische Ăbersetzung von Benjamin Jowett)
âą Alkibiades II (französische Ăbersetzung von Ămile Chambry)
Anmerkungen
cite-note-11. â Alkibiades II 143e.
cite-note-22. â Siehe zu dem Sagenstoff Karl KerĂ©nyi: Die Heroen der Griechen, ZĂŒrich 1958, S. 114f., 315â322.
cite-note-33. â Alkibiades II 138aâ141d.
cite-note-44. â Alkibiades II 141dâ144c.
cite-note-55. â Alkibiades II 144dâ147e.
cite-note-66. â Zur Geschichte dieses Gedankens siehe Aldo Magris: Der âZweite Alkibiadesâ, ein Wendepunkt in der Geschichte der Akademie. In: Grazer BeitrĂ€ge 18, 1992, S. 47â64, hier: 51f., 55f.
cite-note-77. â Alkibiades II 147eâ151c.
cite-note-88. â Zu den wenigen Gelehrten, die fĂŒr die Echtheit eintraten, gehört Manfred Forderer: Zum homerischen Margites, Amsterdam 1960, S. 20â25, besonders S. 25 Anm. 1. Zu vereinzelten weiteren EchtheitsbefĂŒrwortern siehe Holger Thesleff: Platonic Patterns, Las Vegas 2009, S. 377 Anm. 722.
cite-note-99. â Joseph SouilhĂ© (Hrsg.): Platon: Ćuvres complĂštes, Bd. 13 Teil 2: Dialogues suspects, Paris 1930, S. 7â9, 13; Aldo Magris: Der âZweite Alkibiadesâ, ein Wendepunkt in der Geschichte der Akademie. In: Grazer BeitrĂ€ge 18, 1992, S. 47â64, hier: 49f.; Hubertus Neuhausen: Der Zweite Alkibiades. Untersuchungen zu einem pseudoplatonischen Dialog, Berlin 2010, S. 7â10, Zusammenstellung der sprachlich auffĂ€lligen Stellen S. 243; Antonio Carlini: Alcuni dialoghi pseudoplatonici e lâAccademia di Arcesilao. In: Annali della Scuola Normale Superiore di Pisa. Classe di Lettere, Storia e Filosofia, Folge 2 Bd. 31, 1962, S. 33â63, hier: 46â48; Eugen Dönt: Die Stellung der Exkurse in den pseudoplatonischen Dialogen. In: Wiener Studien 76, 1963, S. 27â51, hier: 36â38. Vgl. zum sprachlichen Aspekt Gerard R. Ledger: Re-counting Plato. A Computer Analysis of Platoâs Style, Oxford 1989, S. 167f.
cite-note-1010. â Ernst Bickel: Ein Dialog aus der Akademie des Arkesilas. In: Archiv fĂŒr Geschichte der Philosophie 17, 1904, S. 460â479, hier: 472â474. In der spĂ€teren Forschung fand Bickels Meinung einen BefĂŒrworter in Antonio Carlini: Alcuni dialoghi pseudoplatonici e lâAccademia di Arcesilao. In: Annali della Scuola Normale Superiore di Pisa. Classe di Lettere, Storia e Filosofia, Folge 2 Bd. 31, 1962, S. 33â63, hier: 54f., 62.
cite-note-1111. â Harold Tarrant: The second Alcibiades: a Platonist dialogue on prayer and on ignorance. Parmenides Publishing, Las Vegas 2023, ISBN 978-1-73353-578-6.
cite-note-1212. â Aldo Magris: Der âZweite Alkibiadesâ, ein Wendepunkt in der Geschichte der Akademie. In: Grazer BeitrĂ€ge 18, 1992, S. 47â64, hier: 47â49, 63; Hubertus Neuhausen: Der Zweite Alkibiades. Untersuchungen zu einem pseudoplatonischen Dialog, Berlin 2010, S. 240f.
cite-note-1313. â Aldo Magris: Der âZweite Alkibiadesâ, ein Wendepunkt in der Geschichte der Akademie. In: Grazer BeitrĂ€ge 18, 1992, S. 47â64, hier: 58â64.
cite-note-1414. â Hubertus Neuhausen: Der Zweite Alkibiades. Untersuchungen zu einem pseudoplatonischen Dialog, Berlin 2010, S. 5â7, 240â242. Ăhnlich denkt Joseph SouilhĂ© (Hrsg.): Platon: Ćuvres complĂštes, Bd. 13 Teil 2: Dialogues suspects, Paris 1930, S. 13, 17f.
cite-note-1515. â Holger Thesleff: Platonic Patterns, Las Vegas 2009, S. 13 Anm. 24 und S. 377f.
cite-note-1616. â Joachim Dalfen: Beobachtungen und Gedanken zum (pseudo)platonischen Minos und zu anderen spuria. In: Klaus Döring, Michael Erler, Stefan Schorn (Hrsg.): Pseudoplatonica, Stuttgart 2005, S. 51â67; Joachim Dalfen: Platon: Minos, Göttingen 2009, S. 29â67.
cite-note-1717. â Intensive Antisthenes-Rezeption und eine antistoische und antiperipatetische StoĂrichtung vermutet Hubertus Neuhausen: Der Zweite Alkibiades. Untersuchungen zu einem pseudoplatonischen Dialog, Berlin 2010, S. 3â6, 27â30, 41, 56â61, 117â127, 220â238, 241f. ZurĂŒckhaltend Ă€uĂert sich hingegen Michael Erler: Platon, Basel 2007, S. 294. Vgl. Joseph SouilhĂ© (Hrsg.): Platon: Ćuvres complĂštes, Bd. 13 Teil 2: Dialogues suspects, Paris 1930, S. 10f. und Antonio Carlini: Alcuni dialoghi pseudoplatonici e lâAccademia di Arcesilao. In: Annali della Scuola Normale Superiore di Pisa. Classe di Lettere, Storia e Filosofia, Folge 2 Bd. 31, 1962, S. 33â63, hier: 52â54.
cite-note-1818. â Diogenes Laertios 3,59.
cite-note-1919. â Athenaios 506c.
cite-note-2020. â Muhsin Mahdi: Alfarabi: Philosophy of Plato and Aristotle, 2. Auflage, Ithaca 2001, S. 58 (englische Ăbersetzung von al-FÄrÄbÄ«s Werk).
cite-note-2121. â Jacob A. Howland: Socrates and Alcibiades: Eros, Piety, and Politics. In: Interpretation 18/1, 1990, S. 63â90, hier: 63f. Howland wendet sich gegen eine seines Erachtens zu ungĂŒnstige EinschĂ€tzung des philosophischen Gehalts.
cite-note-2222. â Hubertus Neuhausen: Der Zweite Alkibiades. Untersuchungen zu einem pseudoplatonischen Dialog, Berlin 2010.